Der beliebte Frizzante Cup des Segelclub Weiden wurde heuer zum dritten Mal ausgetragen. Wie bereits in den Jahren zuvor brachte dieser Publikumsmagnet die erhofften sportlichen Spitzenleistungen sowie gesellschaftliche Highlights. Die Fachwelt blickte dabei gespannt auf das verheißungsvolle Duell des neu formierten Buckler Racing Team Austria (BRiTA) und der von der Seglerdynastie Valka geführten Peiso 22.
Der Start des Rennens wurde im letzten Augenblick verschoben. Sämtliche Boote mussten noch einmal in Weiden anlegen, wo die Crewmitglieder während der Zwangspause verpflegt wurden. Nervenkrieg? Fehlanzeige! Diese deutliche Verschiebung steckten die BRiTA-Mitglieder locker weg und nutzten die Zeit für taktische Anpassungen und mentale Übungen zur Wettkampffokussierung.
Als die Regatta schließlich gestartet wurde, war bald klar, dass das Rennen Buckler gegen Peiso ganz klar zu Gunsten des englischen Bootes ausgehen wird. Das erhoffte seemännische Gipfeltreffen war eine recht einseitige Angelegenheit, was selbst erfahrene Sportjournalisten überraschte.
Beim Zieleinlauf der Buckler, war weit und breit kein Kontrahent zu sehen und die Wettkampfleitung verzichtete auf eine zweite Absolvierung des herausfordernden Up-and-Down-Kurses. Vor der Siegerehrung zeigt sich der sichtlich bewegte BRiTA-Vorschoter Peter W. erfreut über das Geleistete: „Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und konnten aus dem Material alles herausholen. Ich bin super zufrieden.“ und Crew-Mitglied Anja Ü. ergänzte: „Vor dem Rennen haben wir überlegt, ob wir die Badeleiter vom Boot montieren sollen. Wie man sieht war das gar nicht notwendig.“
Neben dem fulminanten Abschneiden des BRiTA, belegten die Boote der Lago 26-Serie die Ränge 4 bis 7 bzw 9 und unterstrichen damit ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Angesprochen auf das Abschneiden der Buckler meinte Lagonaut Michael Sch.: „Mit der Buckler ist ein neuer Player auf der Bildfläche aufgetaucht, der nicht unterschätzt werden darf. Wer weiß, was da noch kommt. Vermutlich müssen wir uns alle noch warm anziehen.“ Auch der erfolgsverwöhnte Buckler-Skipper Gerald P. stößt in ein ähnliches Horn: „Wir wollen der Welt zeigen, das wir im High-Performance-Sailing zu Hause sind. Wir lassen sportliche Erfolge für uns sprechen und verstecken uns nicht hinter irgendwelchen Yardstickzahlen.“


